schule altBis zum Jahr 1975 gab es im Bezirk Scheibbs für Kinder mit einer geistigen oder/und mehrfachen Behinderung keine Möglichkeit eines Schulbesuches. Die Kinder waren entweder zu Hause oder wurden in Einrichtungen, die eine Heimunterbringung notwendig machten, betreut.

1975 wurde aus dieser Erkenntnis heraus die Schule Rogatsboden in einer aufgelassenen, kleinen Volksschule in der Rotte Rogatsboden (Purgstall) gegründet. Günter Kogler begann damals als junger Lehrer mit seiner Frau als Betreuerin mit einer Klasse.

schule neuSchon bald nach der Gründung der Schule stellte sich für Eltern, Lehrpersonen, Betreuer und Betreuerinnen die Frage nach den Perspektiven für Jugendliche und Erwachsene mit einer Behinderung nach der Schulpflicht. Die Antwort war vorerst die Gründung eines Vereins mit dem Ziel der Errichtung einer Werkstätte. Dieser Verein wurde bald zu einer Sektion der Lebenshilfe NÖ umgewandelt und es entstand die erste Therapiewerkstätte neben der Schule.

Die Schule Rogatsboden arbeitet durch diese Entwicklung eng mit der Lebenshilfe zusammen. Wir nutzen gemeinsam die Infrastruktur (z.B. Busse, Einrichtungen ...) und bilden ein Netzwerk, das für alle Beteiligte Vorteile bringt.

1975 Eine Klasse wird eröffnet.
1981 Die Schule, bisher eine Expositur der Allgemeinen Sonderschule Purgstall, wird selbstständig. Der Neubau wird begonnen.
1985 Eröffnung des Neubaus der Schule
1999 Eröffnung des Therapieraumes
2005 Der Abschlusslehrgang wird an der Schule installiert.
2006 Die Küche wird neu gebaut.
2011 Mit 1. Juli geht Dir. OSR Günter Kogler in Pension.

2012

2015

Mit 1. Februar ist Mag. Franz Winter Direktor der Schule.

Die ehemalige Dienstwohnung wird für zusätzliche Klassenräume umgebaut.

Der Name "Rogatsboden" wird für immer untrennbar mit Günter Kogler verbunden sein. Seine Liebe galt den besonderen Menschen und er kämpfte sein ganzes Leben mit unendlicher Menschlichkeit und Überzeugungskraft um das Wohl von Menschen mit besonderen Bedürfnissen.